Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in unseren Alltag nimmt stetig zu. Ob durch personalisierte Empfehlungen auf Streaming-Plattformen oder den Einsatz von fortschrittlichen Tools wie dem Microsoft Copilot – die Präsenz von KI ist unverkennbar. Ich sehe darin grundsätzlich einen enormen Fortschritt und nutze die Möglichkeiten von KI ausgiebig.
Allerdings birgt diese Entwicklung neben ihren Vorteilen auch signifikante Risiken. Diese Gefahren reichen von potenziellen Fehlern in Algorithmen und Trainingsdaten bis hin zum unsachgemäßen Umgang mit sensiblen Informationen durch Nutzer. Darüber hinaus sehe ich zwei wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen:
- Veränderung der Arbeitslandschaft: Die Automatisierung einfacher Tätigkeiten durch KI führt zu einer Verlagerung des Fokus auf komplexere Aufgaben. Im Bereich der Softwareentwicklung beispielsweise übernimmt KI die Codierung, während die anspruchsvollen Aufgaben wie Softwarearchitektur und Fehlerbehebung verbleiben. Dies wirft die Frage auf, wie wir als Gesellschaft verhindern können, dass die durch KI geschaffenen Freiräume zu einer Zunahme von Burn-Out führen.
- Soziale Ungleichheit: Die steigenden Anforderungen an hochspezialisierte Fähigkeiten könnten zu einer Ausgrenzung von Menschen führen, die diesen Anforderungen nicht gerecht werden können. In Ländern mit fortgeschrittener Deindustrialisierung ist bereits zu beobachten, dass Menschen, die handwerkliche Tätigkeiten bevorzugen, Schwierigkeiten haben, sinnstiftende Arbeit zu finden. KI verstärkt diese Entwicklung nun auch im Bereich der geistigen Arbeit. Wie können wir als Gesellschaft ein Bore-Out verhindern?
Die gesellschaftlichen Veränderungen werden immer schneller. Es ist an jedem von uns hier aktiv mitzugestalten und Spaltungen entgegen zu wirken.
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