Der Mensch hat immer wieder Handarbeit vereinfacht: Erst durch Werkzeuge wie die Hacke, dann den Pflug und den Einsatz von Tieren über die Erfindung der Dampfmaschine bis hin zur Robotik.
Eine ähnliche Entwicklung sehe ich heute im Bereich der Kopfarbeit. Künstliche Intelligenz kann hier sehr viele Arbeiten übernehmen. Ich nutze KI fast täglich und bin begeistert von den Möglichkeiten:
- wenn ich einen Text für LinkedIn schreiben will dann lasse ich mir zu einem Thema von KI einen Anfang und ein paar Stichwörter geben. Später lasse ich den fertigen Text prüfen oder übersetzen.
- Wenn ich eine kompliziertere Excelformel brauchen, dann frage ich KI und bekomme die Lösung, statt lange herumzuprobieren.
- Ich kenne Studierende, die Ihre Vorlesungsscripte in PodCasts umwandeln lassen, um diese im Zug oder beim Joggen zu hören und sich anschließend noch von KI Probeklausuren stellen zu lassen (Ergebnis: die Prüfungen wurden bestanden).
- Jahrzehnte lang habe wir Unmengen von Daten gesammelt. Zum Beispiel werden in Firmen in der Fertigung Daten zu jeder Maschine etc. gesammelt. Bisher lagen diese Daten auf Festplatten herum. Mit KI kommen jetzt die Tools, um diese Daten sinnvoll zu nutzen und Mehrwerte zu generieren.
- Und so viel mehr
Das Beste daran: KI wird nie müde. Ist nie genervt, wenn ich die x-te Änderung will. Weiß nach 17 Tagen noch genau wo ich aufgehört habe und kann ohne Einleitung nahtlos weiter an meinen Aufgabestellungen arbeiten.
Um zu meiner Einleitung zurückzukehren: wenn die Schreibmaschine die Hacke und der Computer der Ochsen-Pflug waren, dann ist die heutige KI die Erfindung der Dampfmaschine. Das macht mich neugierig auf das was noch kommt.
#KünstlicheIntelligenz #EUAIAct #Compliance #Digitalisierung