Nach meinem Beitrag „Plötzlich Führungskraft“ möchte ich heute noch tiefer einsteigen: Es geht um die Herausforderung, Führungskräfte zu führen. Dabei gilt es, die Ziele und Anforderungen der Organisation zu erfüllen und gleichzeitig die Führungskompetenzen der betreffenden Personen gezielt zu entwickeln.

Aus meiner Erfahrung heraus sind drei Kernprinzipien dabei besonders entscheidend:

 

Raum für Führung schaffen

Neue Führungskräfte kommen oft aus bestehenden Rollen, die bereits voll ausgelastet waren. Mit der Übernahme der Führungsaufgaben wird ihr Arbeitspensum oft zusätzlich erweitert, wodurch die Zeit für die Entwicklung der eigenen Führungsfähigkeiten fehlt.
Meine Aufgabe als Führungskraft von Führungskräften ist es daher, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, Prioritäten klar zu setzen und notwendige Freiräume zu schaffen.
Ich nutze hier gern das Bild eines Rucksacks, der sich im Laufe der Karriere immer weiter füllt und regelmäßig entrümpelt werden muss, damit er nicht zur Belastung wird.

 

Coach statt Micromanager sein

Erfolgreiche Führung bedeutet, den richtigen Abstand zu wahren: Unterstützung und Orientierung bieten, ohne ins operative Geschäft einzugreifen. Mein Ziel ist es, Eigenverantwortung und Entscheidungsfreude zu fördern – auch wenn das heißt, Entscheidungen mitzutragen, die noch nicht optimal waren.

 

Regelmäßige und offene Reflexionsgespräche sind dabei entscheidend:

  • Was läuft gut in Deinem Team?
  • Wo brauchst Du Unterstützung?
  • Wie kannst Du selbst schwierige Situationen lösen?

Hier ist es wichtig, den Fokus auf eigenständige Lösungsfindung zu legen.
Auch ich hole mir in diesen Gesprächen Feedback zu meinem eigenen Führungsverhalten, um mich kontinuierlich zu verbessern.

 

Klarheit und Orientierung bieten

Jede Führungskraft benötigt klare Ziele und einen definierten Rahmen, in dem sie agieren kann. Es ist meine Aufgabe, diese Orientierung zu geben und sicherzustellen, dass die Führungskräfte ihren Beitrag im Gesamtbild verstehen.
Zudem bin ich jederzeit ansprechbar, um Fragen oder Bedenken zu klären. Überzeugte Führungskräfte motivieren ihre Teams besser und können als starke Multiplikatoren wirken.

 

Warum das wichtig ist:

Gezielte Förderung von Führungskräften multipliziert unseren eigenen Einfluss. Ein starkes Netzwerk selbstbewusster Führungspersönlichkeiten führt zu besseren Ergebnissen, zufriedenen Teams und einer nachhaltigeren Unternehmenskultur – und damit letztlich auch zum wirtschaftlichen Erfolg.

 

Wie sieht Deine Erfahrung aus?

Welche Strategien verfolgst Du, wenn Du andere Führungskräfte führst? Welche Herausforderungen hast Du dabei erlebt? Schreibe mir gern eine Mail, damit wir uns austauschen können.

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